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17.10.2019 - Regionaler Verantwortungsträger

© RLB Kärnten

Raiffeisen Kärnten sorgt mit rund 320 Mio. Euro jährlich für kräftige Impulse.


Jeder 69. erwirtschaftete Euro in Kärnten ist aufgrund der Bruttowertschöpfung von rund 320 Mio. Euro direkt, indirekt oder induziert Raiffeisen zuzuschreiben. Zudem zeichnet man mit 3.215 unmittelbar und mittelbar Beschäftigten für jeden 65. Arbeitsplatz im Bundesland verantwortlich. Die Raiffeisen Bankengruppe Kärnten ist sich der unternehmerischen Verantwortung für ihren Standort bewusst. "Als erfolgreicher Finanzdienstleister kommt uns hohe regionalökonomische Bedeutung zu. Raiffeisen stärkt periphere, häufig strukturschwache Gebiete – das unterscheidet uns als Regionalbank klar von reinen Onlinebanken", betont Gert Spanz, Vorstand der Raiffeisen Landesbank Kärnten. Diesen Weg werde man auch in Zukunft gehen, und zwar nachhaltig.

Mit "For Forest" unterstützt man derzeit eines der außergewöhnlichsten Kunst-Installationsprojekte, bei dem es im Klagenfurter Wörthersee Stadion einen Mischwald aus rund 300 Bäumen zu betrachten gibt. "Es rüttelt wach und soll daran erinnern, dass der Mensch die Natur braucht und nicht umgekehrt", so Spanz.

Die Sensibilisierung der Menschen für ökologische Themen steht seit 12 Jahren auch für die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative als Plattform und Impulsgeber unter anderem im Mittelpunkt. Zusammen mit 23 Mitgliedsorganisationen werden dabei Projekte, wie etwa die Erstellung von Wertschöpfungsberichten, aber auch Kooperationen zur Förderung nachhaltiger Innovationen junger Menschen österreichweit umgesetzt.

"Die Entwicklung hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft und Gesellschaft bietet zudem neue Geschäftschancen. Dies führte uns dazu, gemeinsam mit dem Umweltbundesamt, eine Klima-Dachstrategie als Orientierungs- und Handlungsrahmen zu erarbeiten", berichtet Andrea Sihn-Weber, Leiterin des RBI Nachhaltigkeitsmanagements und Geschäftsführerin der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative. Die Klimaziele, welche die Mitglieder der Initiative bis 2030 anpeilen, orientieren sich am Pariser Klimaabkommen. Die Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen fokussieren auf das jeweilige Kerngeschäft und betriebsökologisch auch auf die Steigerung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energie.
 

Ethisch investieren

Bei Raiffeisen beschäftigen sich ebenso rund 40 Fondsmanager mit dem Thema Nachhaltigkeit. Bereits Anfang der 1990er-Jahre wurde der Raiffeisen Umweltfonds, ein internationaler Aktienfonds aufgelegt. Ein wesentlicher Meilenstein wurde im Jahr 2002 gesetzt, als der erste Investmentfonds nach explizit ethischen Kriterien aufgelegt wurde, der "Raiffeisen-Ethik-Aktien". Heuer hat der Raiffeisen-Nachhaltigkeits-Mixfonds erstmals die Milliarden-Euro-Marke geknackt.

Quelle: Raiffeisenzeitung
© Foto: RLB Kärnten