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RZB setzt auf Sonnenenergie

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  • Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlage am Dach der RZB
  • Umweltminister Berlakovich nimmt Anlage in Betrieb

Umweltminister Niki Berlakovich und Walter Rothensteiner, Generaldirektor der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), eröffneten die Photovoltaikanlage am Dach der RZB. "Klimaschutz bedeutet zu handeln und konkrete Maßnahmen zu setzen. Durch Umweltmaßnahmen in unserem Haus sparen wir pro Jahr rund 350 Tonnen CO2 ein", sagte Rothensteiner in seiner Begrüßung.

Im Jahr 2007 gründete die RZB mit anderen Unternehmen auf Initiative von Generalanwalt Christian Konrad die Raiffeisen Klimaschutz-Initiative. Kernelement dieser Initiative ist klimagerechtes Verhalten in Investitionsentscheidungen einfließen zu lassen, um so aktiv den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Bei der Planung des neuen Konferenzcenters am Dach der RZB wurde bereits die Kältezentrale erneuert. Als zweiter Schritt folgte jetzt die Errichtung der Sonnenkollektoren und der Photovoltaikanlage. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie. Die Maximalleistung der Anlage beträgt rund 22 Kilowatt. Durch die Solaranlage zur Warmwasserbereitung gewinnt der Betrieb jährlich etwa 106.000 kWh und deckt 13 Prozent des Jahresverbrauches der RZB an Warmwasser ab. Gemeinsam mit der bereits in Betrieb genommen neuen Kälteanlage spart die RZB rund 350 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Das entspricht fünf Millionen gefahrenen Pkw-Kilometern.

"Die Umwelttechnologie ist ein Wachstumsmarkt und die Herausforderungen des Klimawandels und der Wirtschaftskrise machen es besonders wichtig, hier Aktivitäten zu setzen. Investitionen in dieser Branche tragen maßgeblich zur Senkung der Treibhausgasemissionen, zur Konjunkturbelebung sowie zur Schaffung und Sicherung von Green Jobs bei", so Umweltminister Niki Berlakovich. "Das Lebensministerium unterstützt diesen Weg unter anderem mit Förderungen aus dem Klima- und Energiefonds. Wir konnten heuer die Mittel aus dem Schwerpunkt "Photovoltaik für Private" gegenüber dem Vorjahr verdoppeln und vergeben ab August 18 Millionen Euro für den Ausbau dieser klimafreundlichen Stromproduktion. Diese Förderaktion leistet einen Beitrag zur Erreichung unseres Zieles von 34 Prozent Anteil an erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch. Und sie bringt unser Land einen Schritt näher zur Energieautarkie.“

3. Juli 2009

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